DAS FÜR UND WIDER DER GENTECHNIK

Ähnlich, wie bei der radioaktiven Strahlung, gibt es auch bei der Gentechnik so etwas, wie „Fluch und Segen“, denn für kranke Menschen kann die Gentechnik (in der "Schulmedizin") die letzte Hoffnung sein.
Hier möchte ich mich mit der „grünen Gentechnik“ befassen, die mehr, als ein Fluch ist. Die Risiken sind dermaßen gravierend, dass sie der Atomkraft um nichts nachsteht, und wer meint, damit die Ernährungsprobleme der Welt zu lösen, mag doch auf meine Seite über „vegetarische Ernährung“ wechseln, um bessere Ansätze zu finden.
Wie ich im „Schrot & Korn“ las, ist Gentech - Raps in den USA und Gen - Weizen längst "aus der Spur" geraten und nicht mehr beherrschbar. Die veränderten Pflanzen sind in die Umwelt gelangt und entwickeln sich zu problematischen „Unkräutern“, die nicht mehr zu kontrollieren sind (siehe links).
Diese und andere Beispiele zeigen, dass auch da Widerstand nötig ist! 
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Freiwillige Feldbefreiung
Gendreck weg wurde von Imkern und Bauern ins Leben gerufen, um sich gegen die Agro-Gentechnik zur Wehr zu setzen. Inzwischen haben sich Biologinnen, Gärtner, Mütter und Väter, Ärztinnen und Ärzte, Köche und viele weitere Menschen angeschlossen. Neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind willkommen.
Die Aktivisten gehen nach öffentlichen Ankündigungen auf Gentech-Maisfelder und reißen die gefährlichen Pflanzen aus. Es geht ihnen nicht darum, die Bauern zu schädigen, sondern die Gefahr abzuwenden. Sie betrachten ihre Aktion als Notwehr und als not-wendigen Akt von Zivilcourage, um der Ausbreitung der Gentechnik auf unseren Feldern Einhalt zu gebieten. Damit sehen sie sich in der Tradition gewaltfreien Widerstandes. Immer mehr Menschen kündigen bereits jetzt ihre Bereitschaft zur Feldbefreiung an. Jede öffentliche Absichts- oder Solidaritätserklärung ermöglicht gesellschaftliche Diskussionen und wirkt auf den politischen Prozess. Die großen Aktionen finden statt, wenn mindestens 250 Menschen ihre Absicht erklärt haben.
Sie sind dabei nicht allein. In Afrika, Asien, Amerika und vielen europäischen Ländern haben Zehntausende von Menschen bereits ähnliche Initiativen ergriffen. In Frankreich wurden im letzten halben Jahr Gentechnikgegner in Gerichtsverfahren in Orleans und Versailles freigesprochen. Sie hatten Genfelder zerstört. Die Gerichte erkannten an, dass die Aktionen dem Schutz der Landwirt-schaft und der Gesundheit der Bevölkerung dienen sollten.
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Wo Politik das Vorsorge-Prinzip missachtet, bleibt uns nur noch das Prinzip der Gefahrenabwehr. Wir werden als verantwortungsbewusste BürgerInnen diese fatale Entwicklung aufhalten. Gewaltfrei, öffentlich, entschlossen.
Deutschland und Europa bleiben gentechnik-frei. Nur so stoppen wir den weltweiten Einsatz der zerstörerischen Technologie und können auch in Zukunft auf gesunde Nahrung, unabhängige Bauern und die landwirtschaftliche Vielfalt setzen.
Info:

www.naturkost.de/genfood
www.gentechnik-stoppen.de
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www.campact.de :
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Protest gegen Gentechnik erfolgreich!
Am Freitag stimmte der Bundesrat gegen Gentechnik im Saatgut. Noch vor zwei Wochen hatten fast alle Bundesländer den Angriff auf das geltende Reinheitsgebot unterstützt. Der Umschwung ist auch Ihnen und weiteren 65.000 Campact-Unterstützer/innen zu verdanken.
mehr dazu
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Nulltoleranz für Gentechnik!
Die EU-Kommission will Futtermittel erlauben, die mit Bestandteilen illegaler Genpflanzen verunreinigt sind. Hier mehr dazu!
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Endlich! Genmais ist verboten!
Am 14. 3. 09 hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Genmais Mon810 verboten. Damit ist (erstmal) Schluss mit den großen kommerziellen Genmaisfeldern. Das ist ein großer Erfolg auch der Freiwilligen Feldbefreierinnen und Feldbefreier! Wir freuen uns sehr.
Und wir arbeiten weiter, für eine vollständig gentechnikfreie Landwirtschaft. Denn noch gibt es Versuchsfelder und in Brüssel wird über die Zulassung neuer Sorten diskutiert.
Das alles zeigt aber: Widerstand lohnt sich!!

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